Chili con carne Robi26

Zutaten

  • 25gr Speck, ganz klein gewürfelt, zum anbraten
  • 2kg Gulasch klein gewürfelt
  • 10 Zehen Knoblauch gehackt oder durchgepresst – oder Menge nach Belieben
  • 2 EL Tomatenmark
  • 5 El Rapsöl
  • 1kg Zwiebeln grob gewürfelt
  • 500 gr. Paprikas und Chilies nach Geschmack, grob zerkleinert
  • 5 Karotten klein gewürfelt
  • 15g Pfeferkörner grob zerstoßen
  • 15g Wacholde grob Zerstoßen
  • 3 Körner Piment grob Zerstoßen
  • 15g Paprikapulver bzw. Paprika basierte Gewürzmischung, ich habe „Magic Dust“ genommen. Achtung, falls Salz enthalten ist, beim salzen berücksichtigen
  • 1l Tomatensauce
  • 5 Stangen Stangenselerie klein gewürfelt
  • Kräuter : Basilikum, Petersilie, Majoran rebeln
  • ~30g Salz – bzw Abschmecken!
  • 1 Fl. Rotwein
  • 2 EL Vollrohrzucker / Mascabado

In ein echtes Texas/Mexican Chili con Carne gehören weder Bohnen noch Mais noch Hackfleisch noch Tomaten. Eigenlich besteht das, wie der Name sagt, ausschließlich aus Fleischwürfel und Chilies.

Mein Rezept ist eher meine eigene Version als multikulti Mix zwischen Chili con Carne, Gulasch und Bolognese. Das Beste von den dreien quasi und ich mags. Ihr wisst ja, ich bin ein Fan von Crossover 😜

Zubereitung

Einen großen Topf verwenden, der Ofenfest ist oder Dutch Oven oder Ähnliches. Groß genug, das alles gut rein passt.

Die Mengen oben waren die Geburtstagsparty Menge, im Verhältnis entsprechend weniger geht natürlich immer.

Die Mengenverhältnisse sind ungefähr, es muss nicht so genau sein und ich mache das so Pi mal Daumen. Nehmt was ihr denkt dass euch schmeckt.

  • Speck im Topf auslassen bis Speckwürfel leicht cross sind und Fett im Topf.
  • Relativ klein gewürfeltes Gulaschfleisch dazu geben und scharf in dem Speck-Fett anbraten.
  • Wenn es beginnt braun zu werden, tomatisieren, d.h. dss Tomatenmark dazugeben und vermischen und kurz mit anbraten. Achtung, nicht zu heiß und nicht verbrennen lassen, aber es darf gerne am Topfboden etwas Bratensatz geben.
  • Kurz danach kleingehackten Knoblauch dazu geben. Dieser darf dann nurnoch kurz anbraten, sonst wird er bitter.
  • Mit einem Schluck von dem Rotwein ablöschen, Bratensatz lösen und einkochen bis Flüssigkeit fast weg.
  • Topf vom Herd nehmen und Fleisch aus dem Topf nehmen, in einer Schüssel oder auf Teller „Zwischenlagern“ … abdecken aber nicht warm stellen.
  • Rapsöl in den Topf geben, der muss nicht gespült sein von der Prozedur vorher
  • Zwiebeln anbraten bis sie glasig sind.
  • Chilies/Paprika dazu geben und weiter mit anbraten
  • Karotten dazugeben und weiter braten.
  • Wenn Zwiebel beginnen braun zu werden, alle Gewürze dazugeben und noch kurz mit anbraten.
  • Zucker dazu, aber wirklich nur ganz kurz alles Karamelisieren.
  • Auch hier nicht anbrennen lassen ! Insbesondere Gewürze und Zucker verbrennen schnell, lieber Herd etwas runter schalten in der Phase.
  • Mit etwas Rotwein ablöschen und Bratensatz lösen.
  • Einkochen bis die Flüssigkeit wieder weg ist und es wieder zu braten beginnt.
  • Jetzt mit Tomatensauce ablöschen.
  • Restlichen Rotwein mit dazu geben.
  • Rühren und Bratensatz wieder lösen.
  • Stangenselerie und Kräuter rein.
  • Fleisch wieder dazugeben.
  • Kurz aufkochen, Topfdeckel drauf.
  • Ofen auf 110 Grad vorheizen
  • Topf in den Ofen.
  • Nach ca 60min Topf aus dem Ofen holen, umrühren und jetzt mit dem Salz abschmecken
  • Topf für mindestens weitere 9h bzw. über Nacht im Ofen langsam bei 110 Grad schmoren lassen.
  • Je nach Fleisch, aber 12h passt auf jeden Fall.

Alles Auftischen ! Kartoffeln oder Baguett dazu ist wunderbar.

Ideal für Party geeignet weil man es auf der Herdplatte bei minimaler Stufe auch nochmal 12h warm halten kann, es wird nur noch besser 😜

Reste lassen sich auch gut wieder aufwärmen oder nach der Party einfrieren !

Mahlzeit.

PS: Der Illegale Trick für Ungefuldige und wenn’s nicht so auf den extra Geschmack ankommt: Falls man es eilig hat könnte man auch 160 Grad nehmen und 4h. Theoretisch geht auch 1h bei 180 Grad aber es gilt: je länger bei niedriger Temoeratur, desto Gut 😜

Burger vom Grill

Burger Paddies

Zutaten

1,5kg Hackfleisch aus der Hohen Rippe vom Rind
+ 1,5kg Hackfleisch aus der Rinder-Schulter
… oder alternativ 3kg Rindfleisch aus der Hüfte
30g Salz
30ml Worcester Sauce

Vorbereiten

Hackfleisch mit dem Salz und der Worcester Sauce gut durchkneten.

125gr (1/4lb) oder 250gr (1/2lb) Paddies pressen – Am Besten mit einer dafür vorgesehenen Paddie Presse

Paddies einfrieren !
Die Paddies sollten immer mind. am Tag vorher gemacht werden und roh eingefroren werden, je nach Gefriertruhe, mind. ca. 24h
Sie sollten beim Grillen unten durchgefroren sein !
Das verbessert später die Grilleigenschaften, sie bleiben Saftiger und sie behalten die perfekte Form.

Die angegebenen Mengen sind für 12 bzw. 24 Burger, man kann diese ja einmal am Anfang der Saison vorbereiten und hat dann immer super selber gemachte Burger Paddies aus der Gefriertruhe vorbereitet für spontane Grillabende 😉

Burger grillen

Das noch gefrorene Paddie direkt auf den Grill geben.
Ca. 5-10min pro Seite, bei starker, direkter Hitze, mit Deckel grillen.
Erst wenden wenn sich das Paddie leicht vom Grillrost löst.
Evtl. mehrmals wenden.

Den Käse für Cheeseburger in den letzten 3 Minuten Grillzeit oben auf das Paddie geben.
Käse für eine „Cheesburger“ Variante : Cheddar, Ementaler, Edamer, je nach Geschmack

Die 125gr Paddies werden dann „medium“ bis „well done“, die 250gr „medium-rare“ bis „medium“.

Burger Buns

Halbierte Burger Brötchen kurz mit beiden Seiten mit auf den Grill legen. Achtung, wird schnell Schwarz 😉

Es gehen natürlich neben den klassischen Burger Buns mit und ohne Sesam drauf, auch alle möglichen Brötchen vom Bäcker.

Beste Erfahrungen habe ich mit Brioche gemacht, die es auch oft fertig im Supermarkt bei den Burgerbrötchen gibt.

Zutaten zum Belegen

Zwiebeln : frisch Roh oder auf dem Grill angebraten
Salatblätter
Tomatenscheiben
Gurkenscheiben

Saucen

Jeweils unten angegebene Zutaten einfach gut vermischen.

Burger Sauce selber mischen

Ergibt ca. 300ml Sauce.

150gr. Tomatenketchup
80gr. Mayonaise
50gr. Senf
10gr. Teriyaki Soße oder Worcester Sauce
20gr. Asia Sweet Chilli Sauce
5gr. Sriracha Tabasco Chilli Sauce

Gurken Reliesch

1/3 Zwiebel, klein Würfeln
2/3 sauer eingelegte Gurken, klein Würfeln
Rapsöl
Salz
Etwas vom Sud der eingelegten Gurken, bis Konsistenz passt

Scharfe Sauce

Chilli Saucen passen natürlich auch sehr gut, Rezepte gibt es hier auf dem Blog natürlich auch …

Knoblauch-Kräuter Butter

Knoblauchbutter

  • 250gr Butter
  • 250ml Olivenöl statt Butter, für eine vegane Variante !
  • 1 Knolle Knoblauch, frisch – Kein Pulver, kein Gefriergetrockneter
  • ca. 5g Salz je nach Geschmack

Knoblauch pressen und mit dem Salz und der zimmerwarmen Butter bzw. dem Olivenöl mit einer Gabel mischen.

Knoblauch-Kräuter Butter

  • Knoblauchbutter von oben
  • Kräuter – Gefriergetrocknet, gefroren oder frisch und nach Geschmack
    • Italienische Kräuter Fertigmischung oder
      • Rosmarin
      • Majoran
      • Thymian
    • Schnittlauch, geschnitten
    • Glatte Petersilie, geschnitten
  • etwas Pfeffer

Zusätzliche Zutaten in die Knoblauchbutter von oben mit mischen.

Zum Schluss

Im Kühlschrank erkalten lassen, insbesondere wenn man Olivenöl verwendet hat.

Fertig !

Paste für Gemüsebrühe

Die Asiaten verwenden diverse Pasten für Soßen und Suppen ja schon lange. In anderen Küchen wird aber auch oft eine Brühe als Bestandteil für Soßen, Suppen, Braten und Gerichte verwendet. Oft greift man dann zu Brühwürfel oder Pulver. Aber selbst die besten Bio Gemüsebrühe Pulver enthalten nicht so wirklich viel echtes Gemüse. Also warum nicht einfach selber machen, wenn das super einfach geht, und sowieso besser schmeckt ?

Die hier vorgestellte Variante ist eine Paste aus diversem zerkleinerten Gemüse, was in der Konsistenz dann eine frische Würz-Paste ergibt, die vielseitig verwendet werden kann, insbesondere überall wo man sonst Brühwürfel, Brühe oder Suppengemüse verwenden würde.

Achtung : Die Paste muss im Kühlschrank aufbewahrt werden, da sie frisch und nicht getrocknet ist.

Zutaten

MengeZutat
500 grKarotten
250 grSellerie
250 grPetersilienwurzel
500 grLauch
1Zwiebel
4Knoblauchzehen
1Saft einer Limette
75 grSalz mind. 2%
PrisePfeffer
Estragon
Gewürz MengeDill
nach GeschmackKerbel
Muskat
100 grÖl / Olivenöl / Rapsöl

Alles mit dem Stabmixer, Küchenmixer o.Ä. zu einer sämigen Paste mixen.

Wenn ihr nacheinander in Portionen mixt, danach in einer Schüssel gut vermischen.

Einweckglas bzw. Vorratsglas, am Besten mit Schraubdeckel, gut heiß Spülen. Sauberkeit ist hier wichtig, damit es später länger hält und nicht so schnell schimmelt.

Paste in die Gläser füllen und verschlossen in den Kühlschrank geben.

Salz und Limettensaft dienen der Haltbarkeit, aber geben auch Geschmack !

Bei bedarf kann in viele Gerichte ein paar Löffel dieser Paste gegeben werden, das schmeckt super !

Zu Tomatensoße, Bolognese, Braten, Suppen, Soßen, Gedünstetem, Eingelegtem und allem wozu man sonst Gemüsebrühe verwendet.

Mit heißem Wasser überbrüht, oder kurz aufgekocht, ergeben ein paar Löffel eine frische Brühe für eine Einlage oder einfach nur so.